Diesen Satz werde ich vermutlich nie vergessen. Und damit sind wir auch schon mittendrin in meinem wohl größten Abenteuer mit pferdesafari.
Wir stehen im Morgengrauen am Flughafen von Pokhara in Nepal und warten auf unseren Flieger nach Jomsom, während Ganga, unser Guide, uns in der aufgehenden Sonne die umliegenden Berge erklärt. Dabe wird mir zum ersten Mal klar, dass die Definition eines Hügels durchaus
im Auge des Betrachters liegt. Während ich als Bewohnerin der Schwäbischen Alb schmunzeln muss, wenn ich sehe, welche „Berge“ norddeutsche Reiter zum Konditionstraining nutzen, so ist für Ganga alles, was keinen Schnee auf dem Gipfel hat, ein Hügel. Wir sprechen also von allem, was niedriger als 5.500 Meter ist. Kurzum: Wir werden die nächsten 10 Tage auf 4.000 Metern von Hügel zu Hügel reiten und wandern.

Denn wer ist überhaupt „wir“? Wir, das sind ich – Katharina von pferdesafari – und meine Schwester Caro, mit der ich schon immer mal zusammen in den Reiturlaub fahren wollte. Leider hat das bisher nie geklappt, weil sie Lehrerin ist. Dieses Mal konnten wir den Termin aber passend legen und nutzen die Pfingstferien für unser Ponycamp in der Erwachsenenversion. Erst mal kommen wir also in Kathmandu an und verbringen zwei tolle Tage in dieser wundervollen Stadt. Sie ist laut, bunt und erstaunlich sauber für so eine Metropole. Wir besichtigen den Affentempel, streunen durch die Gassen, versuchen uns nicht überfahren zu lassen und sind überwältigt von der Fülle an Angeboten im Touristenviertel Thamel. Wir essen unser erstes Dal Bhat, trinken nepalesisches Bier und sind schon jetzt von der unglaublichen Freundlichkeit der Nepalesen beeindruckt.
Nach diesen ersten Tagen fliegen wir mit Ganga weiter nach Pokhara, einer kleineren, aber nicht weniger fröhlichen Stadt, idyllisch gelegen am Phewa-See. Das Wetter ist uns dort nicht ganz so wohlgesonnen wie in Kathmandu – es regnet in Strömen, sodass wir knöcheltief im Wasser stehen. Aber oft führen solche Umstände ja zu unvorhergesehenen Ereignissen, und so spült uns der Regen in ein Straßenrestaurant. Wir genießen einen herrlichen, frischen Fisch aus dem See, den wir, Hand aufs Herz, niemals gegessen hätten, wenn es nicht geregnet hätte. Denn für Nepal wird unseren europäischen Mägen eigentlich geraten: Peel it, boil it or leave it. Und leave vor allem the fish.


Nach dem Essen klart das Wetter noch einmal auf und wir können einen schönen Spaziergang an der Seepromenade unternehmen. Ganga ist schon jetzt eine wahre Inspiration – im Laufe der nächsten zwei Wochen werden wir von ihm viel über die Nepalesen, den Buddhismus, die Berge und auch über ihn selbst erfahren. Er ist ein erfahrener Guide, der nicht nur in Nepal die höchsten Berge bestiegen hat, sondern auch in Europa schon viel unterwegs war. Schnell wird uns klar, dass wir diesem wirklich lustigen und fröhlichen Mann zu 100 % vertrauen können und er für jede Eventualität eine Lösung parat hat. Das gibt nicht nur uns ein gutes Gefühl; da er künftig jede Reise in Nepal von pferdesafari begleiten wird, weiß ich unsere Kunden in den allerbesten Händen. Wir gehen früh zu Bett, weil unser Flug am nächsten Morgen um 6 Uhr von Pokhara nach Jomsom geht.
Und somit sind wir wieder am Beginn unserer Geschichte – in Pokhara und seinen umliegenden „Hügeln“. Unser Flug hebt letztendlich ein wenig später ab, weil er nur bei klarer Sicht und gutem Wetter durchgeführt werden kann. Das Panorama auf diesem Flug ist unbeschreiblich: zur Rechten der Annapurna I und zur Linken der Dhaulagiri – zwei der vierzehn 8.000er der Welt, die in Nepal stehen. Der Flug dauert nur knappe 20 Minuten. Wir biegen in das spektakuläre Kali-Gandaki-Tal ein, landen und befinden uns auf einen Schlag auf über 2.000 Metern Höhe. Unser Fahrer wartet schon, und so geht es zügig weiter nach Kagbeni, wo wir uns für das ehemalige Königreich Mustang einchecken und gleich noch das dortige Kloster besichtigen. Wir werden in den nächsten Tagen sehr viele Klöster besuchen, und ich kann schon einmal vorab sagen: Jedes ist auf seine Art anders, besonders und wunderschön. In jedem Einzelnen spürt man eine ganz besondere Ruhe und Geborgenheit. Wir fahren weiter zu unserem ersten Hotel in den Bergen und befinden uns hier bereits auf 3.700 Metern.
Wir ruhen uns ein wenig aus. Nach dem Mittagessen geht Ganga mit uns spazieren – immer wieder hoch und runter, sodass wir um die 100 Höhenmeter machen. Danach ist mein Kopfweh, welches sich ein bisschen angeschlichen hatte, wie verflogen. Glücklicherweise habe ich für den Rest der Reise keinerlei Probleme mehr mit der Höhe, abgesehen davon, dass ich recht schnell aus der Puste komme, wenn es bergauf geht. Inzwischen sind auch unsere Pferde eingetroffen, die, zugegebenermaßen, doch deutlich kleiner sind, als wir es uns vorgestellt haben. (Wer mehr zu den nepalesischen Pferden erfahren möchte: Siehe unten!)






Am nächsten Tag geht es dann endlich los mit unserer Reittour. Jeder bekommt ein Pferd, und ein zusätzliches Pferd trägt unser Gepäck. Die erste große Herausforderung erwartet uns direkt hinter unserem Dorf: Wir müssen, zu Fuß, aber mit Pferd an der Hand, über eine Hängebrücke gehen! Den Pferden ist das völlig egal, und da wir keine Höhenangst haben, ist es ein mega Erlebnis. Nepal hat über 10.000 Hängebrücken und beheimatet sogar einige der höchsten und längsten Brücken der Welt. Die erste Zeit reiten wir erst einmal gar nicht, weil es so steil ist und wir an einem Kamm entlang müssen, dass es für uns alle sicherer ist, zu Fuß zu gehen. Danach wird aufgesessen, und schnell wird uns klar: Die Pferde sind zwar klein, aber im Gegensatz zu uns absolute Vollprofis in dieser Höhe. Sie kommen kaum außer Atem und haben kein einziges nasses Haar, egal wie steil der Berg auch sein mag. Außerdem haben sie einen lustigen Gang. Es fühlt sich an wie eine Mischung aus Tölt und Pass und ist typisch für die hiesigen Pferde, weil sie dadurch gelenkschonend weite Strecken zurücklegen können.

Unser Endziel ist heute Geling. Auf dem Weg dorthin besichtigen wir eine Höhle, in der ein einzelner Mönch lebt. Sie ist super beeindruckend – eine Mischung aus Tropfsteinhöhle, von Menschenhand geschaffenen Buddhas und natürlich dem Wohnraum für den Mönch. Überall sind die Gebetsfahnen der Buddhisten aufgehängt. Man schreibt die Namen seiner Liebsten auf die Fahnen und hängt sie in den Wind, damit die Wünsche davongetragen werden und in Erfüllung gehen können. Wir erreichen Geling um die Mittagszeit und machen erst einmal einen Rundgang. Auch hier gibt es ein beeindruckendes Kloster, in dem zehn Mönche an einem Mandala aus farbigem Pulver arbeiten, da in der Nacht Vollmond ist. Das Mandala bleibt für fünf Tage bestehen und wird danach rituell wieder entfernt. Wie es auszusehen hat, entnehmen sie einer alten Schriftrolle.
Die kommenden Tage haben einen ähnlichen Ablauf: Wir starten früh und bewegen uns nun dauerhaft auf über 3.700 Metern Höhe; wenn wir einen Pass überqueren, geht es auch mal hoch auf 4.300 Meter. Unsere Tage sind eine ausgewogene Mischung aus Reiten und Wandern. Irgendwann am Vormittag gibt es unterwegs eine Kaffeepause mit Snacks, und zum Mittagessen kehren wir in Gästehäuser am Wegesrand ein. Meist erreichen wir unseren Übernachtungsort gegen 15 Uhr – bevor der Wind zu stark wird. Der nächste Übernachtungsstopp ist Dhakmar mit seinem beeindruckenden Buddhapark und den Höhlen, in denen früher einmal Menschen gelebt haben. Außerdem stellen wir fest, dass nicht nur die Pferde klein sind, sondern auch die Kühe – die Kälber sind gerade mal kniehoch. Ganga wirft kichernd ein, dass ja auch die Menschen hier eben etwas kleiner sind.








Von Dhakmar geht es nach Ghar Gompa. Die erste Etappe führt steil bergauf. So steil, dass ich es zu Fuß vermutlich nur auf allen Vieren
schaffen würde. Und unsere Pferde? Die tragen uns da hoch, als ob wir nichts wiegen und es überhaupt nicht der Rede wert wäre! Oben angekommen holen sie zweimal tief Luft, haben trotz Winterfell kein nasses Haar, und weil unser Pferdemann ein echter Pferdemann ist, lässt er uns absteigen und bringt seine Tiere zu Fuß nach Ghar Gompa. Auch wir gehen die restliche Strecke zu Fuß. Es ist herrlich friedlich hier oben, wir sehen in der Ferne ein paar Yaks, und Ganga erzählt uns unterwegs viel über den Buddhismus und das Kloster Ghar Gompa, in welchem wir auch übernachten werden. Es ist eines der ältesten buddhistischen Klöster der Welt und wurde im 8. Jahrhundert von Guru Rinpoche erbaut. Auf 3.920 Metern Höhe gelegen, ist dieser heilige Ort für seine jahrhundertealten Wandmalereien und die einzigartige Architektur bekannt. Wir verbringen dort eine ruhige Nacht in einem einfachen, aber gemütlichen Zimmer und bekommen wie immer ein super leckeres Abendessen. Außerdem dürfen wir den dortigen Lama kennenlernen. Er zeigt uns das Kloster, und am nächsten Morgen segnet er unsere mitgebrachten Gebetsfahnen. Wir versehen sie mit den Namen unserer Liebsten und hängen sie zu den anderen in den Wind, damit das Glück und die Wünsche vom Wind davongetragen werden. Zum Abschied bekommt jeder von uns einen weißen Seidenschal umgelegt, der uns eine gute Reise und viel Glück wünschen soll.


Schon jetzt sind wir von der Friedfertigkeit der Buddhisten und ihrer unglaublich lieben, gastfreundlichen und ruhigen Art begeistert. Jeder heißt uns herzlich willkommen und ist auf eine spürbar ehrliche, herzliche Weise nett zu uns. Wir werden überall fröhlic empfangen, umarmt und auch wieder liebevoll verabschiedet. Unser nächstes Ziel und gleichzeitig das Hauptziel unsere Reise ist nun Lo Manthang – die ummauerte Hauptstadt des ehemaligen Königreichs Lo in Upper Mustang. Das Königreich Lo war bis 2008 offiziell ein eigenständiges Königreich innerhalb Nepals. Wir verbringen hier zwei Nächte in einem fantastischen Gästehaus. Das Essen ist großartig und die Menschen sind unglaublich nett! Auf dem Weg nach Lo Manthang sind wir komplett für uns alleine. Es sieht fast ein wenig aus wie in den Alpen, und wir treffen sogar einen alten Bekannten wieder: den Löwenzahn! Neben einer Ziegenherde sehen wir noch eine große Yakherde. Wir wollten so gerne welche sehen, und dann ist es gleich eine ganze Herde mit winzig kleinen Yakkälbern.
In Lo Manthang besichtigen wir zunächst drei bedeutende Klöster sowie ein Museum. Die Klöster sind extrem alt und wurden von einem Team italienischer Restauratoren aufwendig restauriert, sodass unglaubliche Mandalas an den Wänden zum Vorschein kamen. Eines enthält 1.000 gemalte goldene Buddhas, die man nur als solche erkennen kann, wenn man eine Lupe benutzt! Dieses Kloster war früher das Privatkloster des Königs; er konnte direkt von seinem Schlafzimmer im Königspalast den großen goldenen Buddha im Kloster sehen. Der Palast ist heute geschlossen, da der König nur noch in den Ferien zu Besuch kommt. Den nächsten Tag nutzen wir, um nach Chhoser zu reiten. Chhoser ist eine faszinierende, mystische Klippensiedlung nordöstlich von Lo Manthang. Die Region ist durchzogen von jahrhundertealten, von Menschenhand in die roten Sandsteinfelsen geschlagenen Höhlensystemen. Forscher vermuten, dass die Höhlen vor über 2.000 Jahren als sichere Verstecke bei Kriegen, als Lagerräume, Wohnstätten oder für Bestattungen genutzt wurden.
In unmittelbarer Nähe von Chhoser befindet sich außerdem ein jahrhundertealtes, tibetisch-buddhistisches Kloster, welches direkt in den Fels gebaut wurde. Für die Höhlen haben wir unsere Pferde nicht mitgenommen und sind zu Fuß unterwegs. Da Ganga ein sehr fröhlicher und geselliger Mensch ist, spricht er gerne einfach fremde Menschen an, die wir entlang des Weges treffen. Und so landen wir mir nichts, dir nichts bei zwei lustigen Frauen im Hinterhof, und ehe wir uns versehen, hat jede von uns ein Glas noch warmen, selbstgebrannten Gerstenschnaps in der Hand! Am nächsten Tag steht auch schon unser letzter Reittag an. Wir reiten heute bis Tsarang, wo wir am späten Vormittag ankommen und un nach dem Mittagessen von unseren treuen Vierbeinern verabschieden.




Am Nachmittag erkunden wir den Ort und das hiesige Kloster mit seiner Klosterschule (im Buddhismus gehen traditionell der erste und der letzte Sohn einer Familie als Mönch in ein Kloster). Und dort treffen wir doch tatsächlich einen Mönch wieder, den wir schon in Ghar Gompa kennengelernt haben! Er arbeitet hier als Lehrer und war zum Lesen der heiligen Schriften in Ghar Gompa. Er erzählt uns viel über das hiesige Kloster, die Schule und auch über den gegenüberliegenden alten Königspalast – unter anderem, dass dieser so baufällig sei, dass da eigentlich keiner mehr so recht rein wolle. Wir wollen ihn uns trotzdem von außen anschauen. Als wir gerade dort ankommen, kommt ein fröhlich dreinblickender, älterer Mönch angeflitzt, begrüßt Ganga überschwänglich (die beiden kennen sich) und bedeutet uns mitzukommen. Er will uns unbedingt den Palast von innen zeigen…
Nachdem mein Bericht hier nicht abrupt endet, könnt ihr euch schon vorstellen, dass wir das Ganze überlebt haben – und es war wirklich ein Erlebnis! Im Inneren befindet sich ein kleines Museum, in dem diverse sehr alte Buddhas, Bilder und Relikte aus der Königszeit aufbewahrt werden. Leider erklärt uns der Mönch, dass Fotografieren nicht erlaubt ist. Nachdem er uns alle Buddhas gezeigt und erklärt hat, zieht er jedoch sein Handy aus der Tasche, putzt die Kamera am Pullover unseres Fahrers (ab jetzt geht es für uns mit dem Auto weiter), kichert dabei fröhlich und drückt Ganga das Telefon in die Hand. Sich selbst drapiert er stolz und mit geschwellter Brust zwischen uns, legt uns mit einem breiten Grinsen je einen Arm um die Taille und nimmt uns ordentlich in den Arm. Kurz überrumpelt, müssen wir dann aber so herzlich über ihn und die ganze Situation lachen, dass wir ebenfalls auf ein Foto mit unseren Handys bestehen.

Am nächsten Tag treten wir die Heimreise in Richtung Kathmandu an. Wir genießen noch einmal in vollen Zügen das Bergpanorama und machen Zwischenstopp in Muktinath, einem weltberühmten, heiligen Wallfahrtsort. Er gilt als einer der bedeutendsten Orte friedlicher religiöser Koexistenz, da er sowohl für Hindus als auch für Buddhisten von herausragender spiritueller Bedeutung ist. Der Name bedeutet übersetzt „Ort der Befreiung“ (von der Wiedergeburt).
Wir übernachten einmal in Tatopani bei den heißen Quellen, machen Stopp in Marpha, einem super niedlichen kleinen Örtchen, und legen
einen weiteren Übernachtungsstopp in Pokhara ein. Dort genießen wir nicht nur den freien Blick auf den Dhaulagiri, sondern auch einen Besuch im Mountain Museum, welches wirklich interessante Informationen zu Nepal, seiner Bevölkerung und natürlich seinen Bergen liefert.
Zurück in Kathmandu verbringen wir noch einen unvergleichlichen Abend bei Ganga und seiner tollen Familie mit unglaublich leckerem Essen und einem Bummel durch sein Viertel. Das Essen schmeckt so gut, dass wir Gangas Frau überreden, mit uns in die Küche zu gehen, um uns das eine oder andere Rezept zu zeigen. Da wir einen Tag länger in Kathmandu haben, weil unsere Flüge verschoben wurden, gehen wir am Samstag als kleines Bonusgeschenk mit der Besitzerin unseres Hotels in die Stadt. Sie ist Gangas Schwägerin – ihr seht, unser Partner passt perfekt zu uns, wir lieben es einfach, mit Familienunternehmen zusammenzuarbeiten. Ihr Name ist Pema. Sie nimmt uns mit auf den Markt. Was für ein Erlebnis! Sie kennt selbstverständlich die besten Geschäfte, um gute Gewürze, Kaffee oder Tee zu kaufen, hat einen herrlichen Humor und spricht dabei auch noch nahezu perfektes Deutsch.





Und dann heißt es am nächsten Morgen: sehr früh los und ab zum Flughafen. Eine ganz besondere Reise geht zu Ende, von der ich hoffe, dass sie euch, unseren Kunden, genauso viel Freude bringen wird, wie wir sie hatten. Das Eintauchen in eine komplett andere Kultur, in der man von so tollen Menschen aufgefangen wird, getragen von extrem ausdauernden Pferden und umgeben von einer Landschaft, die einem den Atem raubt (im wahrsten Sinne des Wortes…). Wir reisen mit vollem Herzen nach Hause. Es war einfach das beste Ponyferienlager, das zwei Schwester sich überhaupt hätten vorstellen können!
Wenn du jetzt auch am liebsten direkt losreiten möchtest, kannst du die Reise hier buchen: Königreich Upper Mustang.

Übrigens…
Wer bei den Pferden in Nepal an klassische Großpferde denkt, wird überrascht: Die einheimischen Rassen – oft Mustang- oder Bhutia-Ponys genannt – haben ein Stockmaß von meist nur 1,20 bis 1,40 Metern. Doch die kleinen Kraftpakete sind die wahren Könige des Himalayas:
Zäh & Höhenerprobt: Sie sind perfekt an die dünne Luft und das extreme Klima auf über 4.000 Metern angepasst. Wo unsereins nach Luft schnappt, kommen sie nicht mal ins Schwitzen.
Der „Mustang-Gang“: Viele dieser Pferde beherrschen genetisch verankert eine vierte Gangart – eine extrem bequeme Mischung aus Tölt und Pass. Das schont die Gelenke der Tiere und sorgt für einen butterweichen Sitz im Sattel, selbst auf langen Strecken.
Trittsicher wie Yaks: Sie klettern über Geröllfelder, schmale Bergkämme und Hängebrücken, als wäre es ein flacher Sandplatz. Absolute Verlasspferde!
Kurz gesagt: Klein im Format, aber riesig im Charakter und unschlagbar im Gelände!

